Unsere Verpflichtung im Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
In vielen Regionen Deutschlands stellen sich aktuell Vertreter*innen von Unternehmen sowie von gemeinnützigen Organisationen und Initiativen die Frage, wie unsere Demokratie bewahrt werden kann. Politische und geopolitische Herausforderungen sind immens, auch gesellschaftlich stehen wir vor enormen Hürden.
Angesichts der fortschreitenden gesellschaftlichen Spaltungsprozesse und des Aufschwungs rechtsextremistischer Überzeugungen und Kräfte stellt sich die Frage, wie gerade in der Breite neue Narrative gesetzt werden können.
Als Inhaberfamilie eines ostdeutschen Handwerksbetriebes vertreten wir die These, dass uns Mittelständlern in diesem historisch sensiblen Augenblick eine entscheidende Verantwortung zukommt, denn: Mut und Zuversicht entstehen durch gemeinsames Handeln!
Unser Blick richtet sich hier zum einen auf die organisierte Zivilgesellschaft mit ihren vielfältigen Strukturen und inhaltlichen Anknüpfungspunkten in ganz Deutschland. Zum anderen sehen wir ein besonderes Potential gerade im Feld der kleinen und mittelgroßen, Inhabergeführten Unternehmen, zu denen auch unsere Handwerksbetriebe gehören. Die Verknüpfung dieser beiden Themenfelder hat einen Namen, auf Englisch wird hier von der „Corporate Political Responsibility“ gesprochen, also von der (sozialen wie politischen) Verantwortung von Unternehmen.
Hier geht es zu einem Interview mit Dr. Christoph Golbeck zu dem Themenbereich „Corporate Political Responsibility“:
Als neues Mitgliedsunternehmen im Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) engagieren wir uns im Autohaus Golbeck GmbH seit 2025 an genau dieser Schnittstelle unternehmerischer und politischer Verantwortung für unsere Gesellschaft.
Das BBE ist das europaweit größte sektorenübergreifende Netzwerk im Bereich bürgerschaftliches Engagement. Es vereint rund 300 Mitglieder aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Staat und Wissenschaft. Alle relevanten Steakholder kommen an einen Tisch – vom Kulturförderverein und Bildungsträger über Wohlfahrtsverbände und Gewerkschaften bis hin zum Deutschen Olympischen Sportbund und der Freiwilligen Feuerwehr. Auch alle 16 Bundesländer, renommierte Wissenschaftler*innen und ein paar große Unternehmen sind dabei. Gemeinsam ziehen wir an einem Strang – um das Engagement zu stärken und Zukunft zu gestalten.
Das BBE bündelt langjährige Erfahrungen zu Formen und Instrumenten des Engagements, egal ob es sich um Vereine, einzelne Bürgerinnen oder eben um uns Unternehmen geht.
Das Netzwerk bietet durch die Kompetenzen und Ansatzpunkte seiner bundesweit organisierten Mitglieder sowie seiner Angebote auf Bundesebene in unterschiedlichen gesellschaftlichen Themenbereichen fachliche Anschlüsse sowie konkrete Verbindungen in Strukturen des Engagements auf lokaler Ebene und in den Regionen und Ländern.
Kleine und mittlere Unternehmen sind im BBE noch kaum vertreten. Dabei scheint es, dass im Zusammenspiel von Zivilgesellschaft mit KMU besonders wertvolle Ansätze liegen könnten, um unsere Demokratie zu stärken und Selbstwirksamkeit in der breite der Gesellschaft zu befördern.
Mut und Zuversicht durch gemeinsames Handeln
Übrigens: am 09. Januar 2026 treffen wir uns in Berlin, um gemeinsam daran zu arbeiten, wie wir KMUs und Organisationen der Zivilgesellschaften besser zusammenarbeiten können, um in dieser Zeit der Polykrise aus unseren Unternehmen aktive Demokratiestützpunkte zu machen.
Arbeitsplätze sind zentrale soziale Räume, in denen wir zwischen politischen & betrieblichen Konfliktbereichen miteinander reden können und müssen.
Unser Fokus liegt im Januar auf der Frage, wie wir insbesondere KMU neue Praxen des Handelns über nicht nur rationale Begriffe initiieren können, um viele Menschen in kurzer Zeit dafür zu begeistern, sich für eine gemeinsame Zukunftsgestaltung und für das Engagement für unsere Demokratie zu engagieren.
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